FAQ
Antworten zu Spektiv und Smartphone, erkannten Ringen, Genauigkeit, Mikrofonzugriff, Outdoor-Einsatz und zum Umfang der Free-Version.
Welches Spektiv brauche ich, um TargetSpotter verwenden zu können?
Für die 25-Meter-Disziplinen reicht ein Spektiv mit etwa 35-facher Vergrößerung. Entwickelt und getestet wurde mit einem Bresser Spektar 15–45×60. Wichtig ist eine gute, stabile Befestigung für das Smartphone.
Kann TargetSpotter als Auswerteprogramm bei Wettkämpfen benutzt werden?
Nein, dafür ist es nicht gedacht und auch nicht geeignet. Die Genauigkeit der Treffererkennung ist durch die Kameraauflösung begrenzt. TargetSpotter wurde entwickelt, um dem Schützen genau die Information zu liefern, die er beim Blick durchs Spektiv auch bekommt: wo der letzte Treffer lag.
Warum werden nur Treffer ab Ring 5 / 6 / 8 erfasst?
Um größere Bereiche optisch zu erfassen, braucht es mehr Pixel. Aktuelle Smartphone-Kameras liefern in der Kombination mit dem Spektiv nicht genug Auflösung für die äußeren Ringe bei gleichzeitig hoher Erkennungsrate.
Welche Smartphones eignen sich für TargetSpotter?
Ziel ist Android 8 oder neuer mit brauchbarer Kamera. Gebaut und getestet wurde unter anderem mit einem älteren Huawei P40 und einem Xiaomi Poco – also Budget-Geräten. Smartphones mit optischem Zoom haben in den Tests nicht zuverlässig funktioniert.
Kann ich TargetSpotter auch für andere Disziplinen, z. B. Bogen oder Armbrust, verwenden?
Grundsätzlich ja, im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Erfahrungsberichte sind willkommen.
Kann TargetSpotter auch outdoor verwendet werden?
Draußen sind die Lichtverhältnisse meist nicht so konstant, sodass die Treffererkennung an ihre Grenzen stößt. Erfahrungsberichte nehmen wir gerne entgegen.
Was zeigt die App genau?
Eine Anzeige des Trefferbildes mit Hervorhebung des letzten Treffers auf einer virtuellen Zielscheibe – nicht mehr und nicht weniger. Der letzte Treffer wird farbig entsprechend des Ringwertes dargestellt, ältere Treffer grau.
Ab welchem Ring werden Treffer erkannt?
Präzision 25 Meter ab Ring 6, Luftpistole 10 Meter ab Ring 5, Duell 25 Meter ab Ring 8. Die Beschränkung ergibt sich aus der Auflösung der Kamera und hält die Erkennungsrate hoch.
Wie genau ist die Auswertung?
Nicht auf 1/100 mm, nicht amtlich, nicht patentiert, nicht hochwissenschaftlich – sondern einfach und robust. Kern ist eine vergleichende optische Bildanalyse und daher sehr von der optischen Güte der Kamera abhängig.
Warum braucht die App das Mikrofon?
Die Treffererkennung wird im Normalfall akustisch durch den Schuss ausgelöst, daher braucht TargetSpotter⊙ die Berechtigung für das Mikrofon. Um unempfindlich gegen Stör- und Fremdgeräusche zu bleiben, lernt die App die Charakteristika des Schussknalls.
Geht es auch ohne Knallerkennung?
Ja. Wenn die Knallerkennung nicht aktiviert ist, schaut TargetSpotter alle 3 Sekunden nach neuen Treffern, was den Akku belastet.
Ein Treffer wurde nicht erkannt – was nun?
In diesem Fall wird das zuletzt aufgenommene Kamerabild (real target) 4 Sekunden angezeigt, so dass du die Treffer selbst kontrollieren kannst. real target lässt sich auch jederzeit durch Wischen aufrufen.
Woher kommen falsche Anzeigen?
Aus den technischen Beschränkungen: Auflösung der Kamera, Beleuchtung, Bewegungen, Erschütterungen und akustische Störquellen. Gleichmässige Beleuchtung und ein erschütterungsfreier Aufbau helfen am meisten.
Was ist in der Free-Version enthalten?
In der Free-Version sind die 25-Meter-Präzisionsscheibe und die 10-Meter-Luftpistolenscheibe wählbar. Versionen im Vergleich.
Kann die App auch für größere Entfernungen eingesetzt werden?
Ja, selbstverständlich. Du benötigst dann ein Spektiv mit stärkerer Vergrößerung. Gerne nehmen wir deinen Erfahrungsbericht entgegen.
Kann ich eine Scheibe auch nachträglich auswerten?
Ja, dafür gibt es AprèsShot. Du fotografierst die beschossene Scheibe mit dem Smartphone, die App erkennt die Treffer und ermittelt die Ringwerte – ganz ohne Spektiv oder Kamera am Stand. Die Free-Version speichert bis zu 3 Ergebnisse, das Jahres-Abo unbegrenzt viele.